Die Kreisstadt Beckum entging Ende des Zweiten Weltkriegs knapp der Zerstörung, als sie sich in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 1945 kampflos US-Truppen ergab. Damit spielte Beckum – wie das benachbarte Ahlen – eine international beachtete Rolle beim Schließen des Ruhrkessels, der zur Einkesselung hunderttausender deutscher Soldaten führte. Der Wehrmachtsmajor Rudolf Dunker verantwortete nach anfänglichem Zögern die Übergabe.

Peter Littke untersucht in seinem Buch in unserer Reihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte des Kreises Warendorf“ Dunkers widersprüchliche Persönlichkeit und rekonstruiert die Ereignisse des Frühjahrs 1945 detailliert.
Der KHGV bedankt sich bei der Volksbank eG für die großzügige finanzielle Förderung des Werks. Das Buch kann im Buchhandel oder im Internet (z.B. hier: Aschendorff-Verlag) erworben werden.

Der Autor Peter Littke (rechts) bei der Signierung des Buches.